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Silbitz: Landhaus - Mehrfamilienhaus - Privatklinik - Pflegeheim

Objekt-Nr.: 00000674
  • Straßenansicht
  • Eingang von innen
  • Erdgeschoss
  • Eingang zum Park
  • Eingang
  • Eingang
  • Erdgeschoss
  • Wappen Wolf Ernst von Wolframsdorf 1603
  • Treppe
  • Obergeschoss
  • Dachgeschoss
  • Dachgeschoss
  • Eingang zum Keller
  • Keller
Straßenansicht
Eingang von innen
Erdgeschoss
Eingang zum Park
Eingang
Eingang
Erdgeschoss
Wappen Wolf Ernst von Wolframsdorf 1603
Treppe
Obergeschoss
Dachgeschoss
Dachgeschoss
Eingang zum Keller
Keller
Schnellkontakt
Basisinformationen
Adresse:
07613 Silbitz
Saale-Holzland-Kreis
Thüringen
Stadtteil:
Sonstige
Gebiet:
Ortslage
Preis:
290.000 €
Grundstück ca.:
3.395 m²
Weitere Informationen
Weitere Informationen
Haustyp:
Mehrfamilienhaus
Provisionspflichtig:
ja
Provision:
7,14 % inkl. ges. MwSt.
Nutzfläche ca.:
1.200 m²
Barrierefrei:
ja
Garten:
ja
Keller:
voll unterkellert
Denkmalschutzobjekt:
ja
Anzahl der Parkflächen:
1
Baujahr:
1603
Verfügbar ab:
nach Vereinbarung
Beschreibung
Beschreibung
Objektbeschreibung:
Lage:

Dieses Rittergutsherrenhaus steht in einer Gemeinde im Nordosten des Saale-Holzland-Kreises zwischen Eisenberg und Gera.
Der historische Ortskern der Gemeinde liegt direkt am Ostufer der Weißen Elster, in landschaftlich schöner Umgebung. Das Rittergut bildet die historische Mitte und ist, bedingt durch seine Größe und ehemals zugehörigen Grundbesitz, verantwortlich für die historischen Dorfstrukturen.

Die Gemeinde wurde 1998 als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung im Freistaat Thüringen anerkannt.
Das Herrenhaus einschließlich Wirtschafts- und Nebengebäude, Einfriedung und Grundstück unterliegen dem Denkmalschutz.

Geschichte:

Das Herrenhaus ist das Hauptgebäude der ehemals vierseitig geschlossenen Rittergutsanlage mit Stall- und Scheunengebäuden. Es wurde vermutlich an der Stelle einer älteren Burg errichtet und ist ein zum Hofraum breit gelagerter verputzter Massivbau mit hohem Mansardwalmdach, regelmäßig gegliederter Fensterreihung und einem mittig angeordneten Eingang von der Hofseite.

Die überlieferte Bausubstanz des Herrenhauses geht im wesentlichen auf zwei Bauphasen zurück. Es wird um 1250 erstmals erwähnt und gehörte den Herren von Friesen und später
denen von Etzdorf. Ab 1603 sind als Eigentümer die Herren von Wolframsdorf überliefert. Aus dieser Zeit stammt der noch heute erhaltene südliche Teil des kreuzgratgewölbten Erdgeschosses. Dabei sind auf den Gewölbegraten Stuckleisten geführt und in den repräsentativen Räumen gibt es zudem in den Gewölbescheiteln Medaillons mit dem Familienwappen derer von Wolframsdorf. Bemerkenswert ist die aus der Bauzeit (1603) stammende Kapelle mit tonnengewölbter Decke und stuckierten, szenarisch neutestamentarischen Darstellungen aus dem Leben Jesu Christi, welche von Roll- und Beschlagwerkornamenten eingefasst sind eine Arbeit die im gesamten Freistaat Thüringen eine hervorzuhebende Stellung einnimmt. Zwischen 1674 und 1745 finden mehrere Besitzwechsel statt. Von 1745 bis 1884 gehörte das Rittergut den Herren von Haugk.

In seiner heutigen Größe und Erscheinung geht das Hauptgebäude auf Johann Martin von Haugk, (gest. 1761) zurück, seines Zeichens königl. preuß. und kursächs. Kammerrat. Er kaufte das in schlechtem Zustand befindliche Rittergut und führte 1746 bis 1748 umfassende Maßnahmen am Herrenhaus durch, unter anderem ein Anbau auf der Südseite mit einer dreiachsigen Grundrisserweiterung. Aus dieser Zeit stammen das gesamte Obergeschoss und das hohe Mansarddach sowie die noch erhaltene Raumfolge im Obergeschoss.

Johann Martin von Haugk hatte seinen Lebensmittelpunkt in Leipzig. Er setzte den Verwalter Ch. Schlegel ein. Neben den Erneuerungsmaßnahmen am Herrenhaus entstanden in unmittelbarer Folge ein neues Pfarrhaus (1748) die Kirche (1750-52) und das so genannte große Haus (1760-66). 1827 starb der einzige Urenkel von Johann Martin von Haugk, so dass es keine direkten Nachkommen gibt. Zwischen 1839 und1884 war der Ort im Besitz der Leipziger Linie der Familie von Haugk.

1884 ging das Rittergut an Louis Wilhelm Vehrings, auf dessen Grundbesitz bei Teuchem Braunkohle entdeckt und ausgebeutet wurde. Louis Wilhelm Vehrings kaufte das Gut für seinen Sohn Louis Paul. 1936 ging es an dessen Sohn Erich Paul Vehrings, der es 1944 an Karl König verkaufte.

Verwendung:

Auf Grund der guten Lage mit verkehrsgünstigen Anbindungen zur Autobahn bestehen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wie:
- Mehrgenerationenhaus
- Privatschule
- Privatklinik
- Schulungsstätte mit Beherbergung
- Hotel / Pension
Anmerkung:
Die von uns gemachten Informationen beruhen auf Angaben des Verkäufers bzw. der Verkäuferin. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann keine Gewähr bzw. Haftung übernommen werden. Ein Zwischenverkauf und Irrtümer sind vorbehalten.

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